Eucharistische Anbetung

- jeden Donnerstag von 19.00 - 20.00 Uhr in der Kirche
- jeden 1. Freitag im Monat (Herz Jesu Freitag) von 15.00 - 17.00 Uhr in der Kirche, anschließend Hl. Messe
   

Karfreitag

Dabei wird ein verhülltes Kreuz in den Altarraum gebracht, dort in drei Schritten enthüllt und gezeigt. Danach treten alle Mitfeiernden prozessionsweise zum Kreuz und verehren es durch die klassischen Zeichen der Kniebeuge und des Kusses. Zunehmend üblich werden auch andere Formen der Kreuzverehrung wie das Niederlegen von Blumen. Von der Enthüllung des Kreuzes an wird es bis zur Osternacht beim Vorüberschreiten durch eine doppelte oder einfache Kniebeuge geehrt, wie sonst das ausgesetzte Allerheiligste.
Die folgende schlichte Kommunionfeier wird eingeleitet mit dem Vaterunser und abgeschlossen durch ein Dankgebet nach dem Kommunionempfang. Da am Karfreitag keine Eucharistiefeier stattfindet, werden für die Kommunion genügend Hostien aus der Messe vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag aufbewahrt. Der geistliche Sinn des Empfangs der Kommunion am Karfreitag ist die innige, sakramentale Vereinigung der Christgläubigen mit dem leidenden und sterbenden Christus. Die Feier vom Leiden und Sterben Christi endet mit einem Segensgebet über das Volk.
In Österreich hat sich das Brauchtum des Heiligen Grabes etabliert. Dabei wird der tote Jesus im Anschluss an die Karfreitagsliturgie in einer feierlichen Prozession in sein Grab gelegt.
Zu passender Zeit wird der Altar völlig entblößt. Altartuch und Korporale, die bei der Kommunionfeier benötigt wurden, werden entfernt. Das Heilige Grab mit dem dort niedergelegten Kreuz, dem Bild des im Grab ruhenden Christus, soll am Abend des Karfreitags und am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe des Herrn, den Gläubigen zugänglich sein.
Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Jesu, der letzte Tag der 40-tägigen Fastenzeit und der Tag der Vorbereitung auf den Feiertag der Auferstehung Jesu.